Symposion radolfzell

Symposion

Nach einer Woche intensiver Arbeit endet das zweite Bildhauersymposium für sechs Kunstschaffende. Sie hatten unter den Augen der interessierten Besucher Kunstwerke erschaffen, die nun für zwei Jahre den Mettnaupark verweilen werden. Laut einer Schätzung des Fachbereichs Kultur haben rund 1500 Besucher die Erschaffung der Kunstwerke beobachtet und begleitet, wie Fachbereichsleiterin Angelique Tracik bei der Einweihung der Skulpturen am Samstagnachmittag bei einem Rundgang erläuterte. Dabei kamen sich die Künstler und Besucher viel näher, als das sonst möglich ist.
Die ungewöhnliche Nähe sorgte auf beiden Seiten für positive Erlebnisse, wie aus den Reaktionen der Künstler und Besucher zu entnehmen war. Während Kurbesucher, Bürger und Gäste der Stadt das Angebot den Künstlern bei ihrer Arbeit über die Schulter zu schauen schlichtweg „toll“ fanden, sprach Künstlerin Martina Lauinger sogar davon, „neue Freunde bei ihrer Arbeit gefunden“ zu haben. Insbesondere der Dialog zwischen beiden Seiten wurde als befruchtend und sehr angenehm empfunden, wie zu hören war. Der Vorsitzende des Bundes Freischaffender Bildhauer in Baden- Württemberg, Tilmann Wolf, sprach angesichts dieser positiven Bilanz davon, dass das „Symposium auf der Mettnau eine gute Adresse für Künstler und Interessierte“ sei. Entsprechend erfreut wurde die Nachricht aufgenommen, dass das Bildhauersymposium 2019 erneut stattfindet.